Die Geschichte zur Vereinsgründung

1966: Gründungsversammlung

Am 03.09.1966 fand die Gründungsversammlung des Sportvereins statt, zu der sich zahlreiche interessierte Dorfbewohner im Gasthaus Lenz einfanden. Es wurde eine vorübergehende Vorstandschaft gewählt, die alles Weitere in die Wege leiten sollte.

1. Vorsitzender: Matthias Blöchl
2. Vorsitzender: Jakob Vogl
Schriftführer: Hans Weber
Kassier: Oswald Stadler

Am selben Abend bekundeten bereits 52 der anwesenden Personen ihre Mitgliedschaft.

1966: 1. Ordentliche Versammlung

Im Vereinslokal Lenz hielt der Sportverein unter der Leitung von Kreisspielleiter Heinrich Schmidhuber (Waldkirchen) die 1. Ordentliche Versammlung ab.

Die Vorstandschaft, die aus der Gründungsversammlung hervorgegangen war, wurde in einer geheimen und schriftlichen Wahl bestätigt. Dazu kamen als

 

Beisitzer: Franz Weigerstorfer jun., Hubert Blöchl, Walter Feuchter, Johann Küblböck
Spartenleiter Fußball: Franz Weigerstorfer jun.
Spartenleiter Wintersport: Pfarrer Max Rosenauer
Platzkassiere: Alois Gibis, Helmut Weigerstorfer

Außerdem einigte man sich nach langer Diskussion auf die Bezeichnung „SC“, sowie auf die Vereinsfarben Grün und Weiß. Auf Initiative von Schriftführer Weber konnte die Mitgliederzahl bereits auf über 100 ausgebaut werden.

 

Die Aufnahme in den BLSV und BFV erfolgte am 02.03.1967.

Gründungsmannschaft

von links: Hubert Blöchl, Fritz Eder, Herbert Vogl, Karl Madl, Arnold Schnelzer, Ludwig Sammer, Günther Huber, Josef Stadler, Theo Lenz, Johann Haas, Horst Stadler

1968: 1. Dorfmeisterschaft im Riesentorlauf (Sparte Wintersport)

Am 18.02.1968 wurden zum ersten Mal die Dorfmeisterschaften im Riesentorlauf durchgeführt. Bei mehr als 50 Teilnehmern konnten sich als Sieger jeweils durchsetzen:

Herrenklasse: Hubert Blöchl
Altersklasse: Hans Weber
Männliche Jugend I: Hans Weishäupl
Männliche Jugend II: Josef Kern
Schüler: Helmut Groß

 

Damenklasse: Maria Lenz
Weibliche Jugend I: Margit Weigerstorfer
Weibliche Jugend II: Therese Kellermann
Schülerinnen: Christa Kellermann

1969: Erster Herzogsreuter Schiedsrichter: Hans Haas

1970: Sportplatzbau (Einweihung am 26.07.1970)

Im Zuge der Einweihung des neuen Sandplatzes wurde mit den Nachbarvereinen aus Philippsreut, Bischofsreut und Hinterschmiding je ein Jugend- und ein Seniorenpokalturnier ausgetragen. Die 1. Mannschaft des SC erreichte den 2. Platz, die Jugend wurde sogar Turniersieger.

Die 1. Mannschaft bei der Platzeinweihung

Von links stehend: Franz Breit, Wirnsberger, Karl Madl, Josef Moritz, Fritz Eder, Max Vogl, Florian Neuburger, Bert Sammer, Gerhard Herzig, Hubert Blöchl, Ludwig Sammer

Von links kniend: Theo Lenz, Hans Breit, Herbert Vogl

1973: Das verflixte 7. Jahr

Die Generalversammlung nach dem siebten Jahr seit Vereinsgründung (abgehalten am 12.01.1973) stellte sich im Nachhinein als besondere Herausforderung dar, die alle Beteiligten jedoch letztendlich durch Willen und Zusammenhalt meistern konnten.

Problem 1: Der amtierende 1. Vorsitzende Franz Breit stand für eine neuerliche Kandidatur nicht mehr zur Verfügung. Aus dem Protokoll des damaligen Schriftführers Günther Blöchl:

„Nach zahlreichen Vorschlägen für das Amt des 1. Vorstandes, welche sich jedoch als nichtig erwiesen, da die Betreffenden eine solche Aufgabe strikt ablehnten, drohte die 7. Generalversammlung an dieser Wahl zu scheitern.

Nach langem Tauziehen erklärte sich Bgm. Vogl ein letztes Mal bereit, das Amt des 1. Vorstandes für 1 Jahr zu übernehmen.“

Problem 2: Die Eigenständigkeit des SC war in Gefahr

Eine Abordnung des Nachbarvereins SSV Hinterschmiding (mit Friedrich Wurm an der Spitze) war bereits zur Generalversammlung eingeladen worden, um gemeinsam einen etwaigen Zusammenschluss beider Vereine zu diskutieren. Nach einigen Stellungnahmen von Mitgliedern des SC, die mehrheitlich gegen eine Koalition ausfielen, erläuterte Friedrich Wurm sachlich die Vorteile einer solchen Verbindung, jedoch mit dem Hinweis darauf, dass natürlich das letzte Wort beim SC läge. Nach diesem Diskurs kam es laut Sitzungsprotokoll dann zu einer weiteren Wortmeldung von Hubert „Hugei“ Blöchl:

„Er stellte von vornherein fest, dass er gegen eine solche Eingliederung sei und richtete einen eindringlichen Appell an die aktive Mannschaft, es noch einmal zu versuchen. Dieser Vorstoß wurde von der Generalversammlung mit großem Beifall bedacht. Der neue Vorstand Vogl und mit ihm die neugewählte Vorstandschaft pflichteten Blöchl bei. Ferner fügte Blöchl hinzu, dass es bei einigem guten Willen der Aktiven möglich sei, die Existenz des Sportclubs zu gewährleisten.“ (Quelle: Vereinschronik)

1976: Bau des Sportheims

Unter Vorstand Edi Schwarz konnte der Bau des Sportheims mit Kabinen realisiert werden. Bauleiter war 2. Vorstand Franz „Andal“ Weigerstorfer, den zahlreiche Vereinskameraden tatkräftig unterstützten.

1976: Gründung der Sparte Langlauf durch Spartenleiter Josef Madl

1977: „Die fairen Verlierer“ vor 1000 Zuschauern

Zeitungsartikel vom 04.06.1977, verfasst von Karl Lautscham, über das legendäre Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die B-Klasse zwischen dem SV Finsterau und dem SC Herzogsreut.

Quelle: PNP

1977: 10-jähriges Gründungsfest mit Sporthauseinweihung

 

 

1978: 1. Vereinsmeisterschaft im Skilanglauf (19.02.1978) (Vereinsmeister: Anton Breit)

von links: Sepp Madl, Hans Zellner, Anton Breit, Max Vogl, Pfarrer Kessler

1979: 1. VG-Meisterschaft im Langlauf

Am 11.03.1979 wurde in Herzogsreut die erste Langlaufmeisterschaft der Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding ausgetragen. Alle sechs Sportvereine der VG (SV Grainet, SC Herzogsreut, SSV Hinterschmiding, WSV Mitterfirmiansreut, SV Philippsreut, FC Vorderfreundorf) sollten (jeweils durch Los entschieden) jährlich abwechselnd für die Organisation sorgen. Erster VG-Meister war Max Vogl.

1979: 1. Stephani-Volksskilauf „Rund um den Haidel“ (26.12.1979) (Bestzeit: Otto Eisner, SC Zwiesel)

Quelle: PNP

1980: Erstmaliger Aufstieg der 1. Mannschaft in die B-Klasse

 

 

 

hinten von links: Gerhard Herzig, Trainer Karl Madl, Karl-Heinz Gibis, Franz Kellermann, Karl Mandl, Hubert Moritz, Karl Madl, Jakob Hörhammer

kniend von links: Max Vogl, Anton Breit, Erfried Weishäupl, Dieter Weigerstorfer, Josef Kern, Anton Sammer

 

Quelle: PNP

1984: Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Freyung als „e.V.“ (16.04.1984) und Überschreiten der 200-Mitglieder-Marke

1987: 20-jähriges Gründungsfest (aufgrund der Kanalisierung des Dorfes um 1 Jahr verschoben)

Quelle: PNP

1990: Zweiter Aufstieg der 1. Mannschaft in die B-Klasse

Meistermannschaft 1990: 

stehend v. links: Trainer Alois Schnelzer, Hubert Blöchl, Karl-Heinz Gibis, Reinhard Krückl, Berthold Brandl, Erich Moritz, Hubert Moritz, 1. Vorstand Hubert Blöchl

kniend v. links: Anton Breit, Thomas Friedsam, Edi Schwarz, Bernhard Weigerstorfer, Wolfgang Gibis, Karl Mandl

Quelle: PNP

1991: 25-jähriges Gründungsfest

Quelle: PNP

1995: Nostalgierennen „100 Jahre Skisport in Herzogsreut“ (04.03.1995)

Quelle: PaWo

1995: Gründung der Sparte Asphalt-/ Eisstock (20.10.1995)

Fritz Dankesreiter schlug in der 29. Generalversammlung am 08.07.1995 vor, über die Gründung einer neuen Sparte nachzudenken, nämlich die der Asphalt- und Eisstockschützen, da sich bereits zahlreiche Vereinsmitglieder für diese Sportart interessierten und man so das Sportangebot im Verein erweitern könne. Dieses Anliegen fand großen Anklang und wurde somit in einer Vorstandschaftssitzung am 20.10.1995 ausführlich diskutiert. Die anwesenden Vorstandschaftsmitglieder segneten einstimmig den Gründungsantrag ab, Fritz Dankesreiter wurde zugleich Spartenleiter. Außerdem beschloss man, im Herbst 1995 mit dem Bau zweier Asphaltbahnen zu beginnen. Diese konnten im Frühjahr 1996 in Betrieb genommen werden.

Mitte des Jahres 1997 wurde die Vereinshütte hinter den Bahnen aufgestellt.

V. li.: Edi Binder, Werner Pongratz, Christian Lenz, Hans Windorfer, Ludwig Duschl, Josef Lenz, Uwe Haas, Hubert Blöchl jun., Hubert Weigerstorfer, Lothar Pongratz, Hans Haas, Theo Lenz, Hubert Blöchl, Fritz Dankesreiter

Quelle: PNP

1996: Bau der Vereinshütte

In der Vorstandschaftssitzung am 03.02.1996 wurde über den Bau eines Aufentaltsraumes diskutiert, da man z.B. immer noch Spielerversammlungen in der Kabine abhalten musste. Man einigte sich schließlich auf die Errichtung einer Vereinshütte neben dem Sportheim.

Baubeginn war der 14.05.1996. Durch enormen Einsatz der Spieler, Fans, Verantwortlichen und zahlreicher weiterer Mitglieder und Gönner konnte die Hütte am 28.09.1996 fertiggestellt werden.

1999: Über 300 Mitglieder

1997-2000: Bau des „Hugei-Stadions“

Das größte Bauprojekt in der Geschichte des SC Herzogsreut wurde in einer Vorstandschaftssitzung am 12.07.1997 einstimmig beschlossen: die Errichtung eines Rasenspielfeldes, das später den Namen unseres Vereinsgründers und Ehrenvorsitzenden Hugei Blöchl erhielt.

August/ September 1997:     

  • Pachtvertrag mit Grundstückseigentümer Hans Zellner
  • Vermessung des Platzes

23.10.1997 14:00 Uhr:          

  • Baubeginn
  • Verlegen der Außendrainagen noch vor dem Winter

 

                           

 

1998:                                     

  • Anschluss der Innen- an die Außendrainagen;
  • Umleitung des Bachs;
  • Anlegen einer Zisterne für die Bewässerung des Platzes;
  • Planieren der Böschungen

 

Juni 1998

Herbst 1998:                          

  • Auftragen eines Humus-Sand-Gemischs als Grundlage für den Sportplatz
  • 1. Saat

Ende Mai 1999:                     

  • Ausgleichen von Unebenheiten mittels Humus-Sand-Gemisch;
  • Einsaat der Böschungen

                                              

August/ September 1999:     

  • Anlegen/ Teeren der Parkplätze
  • 1. Rasenschnitt am 22.08.99

Juli 2000

07.-09. Juli 2000:                  

  • Einweihung des Hugei-Stadions und der Asphaltbahnen

Quelle: PNP

2002: Umbau des Sandplatzes in ein weiteres Rasenspielfeld

Der Umbau erfolgte komplett in Eigenleistung

2003: Hugei Blöchl wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Quelle: PNP

2004: Aufstieg in die Kreisklasse

Meistermannschaft 2004:

stehend v. li.: 1. Vorstand Anton Breit, Trainer Franz Kern, Betreuer Christian Eller, Mario Berger, Markus Fesl, Christian Krückl, Mario Stadler, Benjamin Breit, Christian Blöchl, Christian Duschl

kniend v. li.: Erich Moritz, Dietmar Müller, Markus Springer, Bernhard Weigerstorfer, Markus Küblböck, Ingo Königseder, Florian Wurm, Roland Duschl

Quelle: PNP

2005: Nostalgierennen „110 Jahre Skisport in Herzogsreut“

Quelle: PNP

2006: 40-jähriges Gründungsfest

Quelle: PNP

2012: Der SC Herzogsreut feiert seinen ersten Deutschen Meister Jonas Stockinger

Das sportliche Aushängeschild des SC Herzogsreut, Ski-Nachwuchstalent Jonas Stockinger, konnte im Parallelslalom bei den deutschen Schülermeisterschaften seine erste Deutsche Meisterschaft feiern.

2015: Nostalgierennen „120 Jahre Skisport in Herzogsreut“ (21.02.2015)

2015: 400. Mitglied (13.11.2015)

2016: Jonas Stockinger holt olympisches Gold bei den Jugend-Winterspielen in Lillehammer (20.02.2016)

Lucia Rispler mit Jonas Stockinger

Quelle: DOSB

2016: 50-jähriges Gründungsfest (08. - 10. Juli)

zum Anfang